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Tracks:
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Hendrik Meurkens ist so etwas wie der niederländische Toots Thielemans, das Lebensalter einmal ausgenommen. Zudem klöppelt sich der geborene Hamburger immer häufiger auf dem Vibrafon durch die harmonikalosen Passagen eines Konzertes. Eine interessante Kombination, die ihm vor allem im Genre des Brazilian Jazz ein Alleinstellungsmerkmal verschafft hat. Auch wenn die aktuelle CD den trügerischen Titel „A Night in Jakarta“ besitzt, so ist sie „nur“ im württembergischen Unterensingen entstanden und bedient sich – Überraschung! – erneut des bewährten Bossa- und Samba-Rezepts. Schick, professionell, handwerklich superb gemacht … (…)
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Mundharmonika und Vibraptron spielen im Jazznicht die erste Geige. Dabei haben Koryphäen wie
Jean Toots Thielemans und Milt |ackson ja schon hinlänglich bewiesen, was sich mit beiden Instrumenten anstellen lässt. Der Belgier Henrik Meurkens gehört zu den wenigen Künstlern der Szene, die beide Instrumente gleichermaßen souverän beherrschen. Nachzuhören auf dem Album seines in New York zusammengestellten Quartetts mit dem stilistisch freilich irreführenden Titel ,,A Night ln Jakarta" (Jawo Records). Denn die Band klingt sehr südamerikanisch und nach den 60ern, nach Jobim und Stan Getz und dem Ipanema-Girl. Das liegt daran, dass Meurkens lange Jahre in Rio de Janeiro gelebt und gearbeitet hat. Seine bossageprägten Kompositionen haben diesen Schwarzweißfilmhauch: sehr unaufdringlich, sehr lässig und souverän vorgetragen sowieso.
Schwebendes Vibraphon
Reinhören sollte man beim fröhlichen,,Choro No.8", gelungen ist auch die vom schwebenden Vibraphonsound und einem grandiosen Basssolo geprägte Ballade ,,Bolero Para Paqüito". Und erwähnen sollte man schließlich die schöne Coverversion des Realbook-Klassikers ,,They Can't Take ThatAway From Me". Weil die Herrschaften bei ihren Improvisationsskalen selten komplett neben den liebgewonnenen Tonbereichen spielen, ist diese CD - zumindest in kleinen Dosen
- vielleicht sogar jenen Menschen zu empfehlen, die mit Jazz normalerweise gar nichts am Hut haben.
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Fast alles, was Hendrik Meurkens musikalisch umsetzt, klingt leicht und verspielt. Auch gefällig – aber nie naiv. Mit seinem Samba-Jazz-Quartet legt der heute in New York lebende Holländer mit deutschen Wurzeln schon seit einigen Jahren immer neue Produktionen vor, die natürlich gekennzeichnet sind durch seinen unverwechselbaren, immer ein wenig Melancholie verströmenden Harmonica-Sound. Das Vibraphon, erlernt unter der Anleitung von Wolfgang Schlüter, hat in seiner Musik mehr die Funktion zusätzliche, leicht aufgelockerte Klangfarben mit ins Spiel zu bringen. Nun heißt Meurkens’ neues Album zwar „A night in Jakarta“ und doch ist der brasilianische Einfluss, als Ergebnis eines langjährigen Aufenthaltes in Rio de Janeiro, allenthalben spürbar. Meurkens hat dieses ausgesprochene Talent, seine unangestrengt wirkende Musik als individuelles Markenzeichen zu platzieren. (…)
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… fantastische Musik …
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Der Deutsche Mundharmonika-Spieler Hendrik Meurkens ist einer der wenigen, der sich im Garten des großen Toots Thielemans tummeln darf, er betreibt seine Kunst auf demselben Niveau wie der große Belgier. Zudem ist Meurkens mehr als nur ein kompetenter Vibraphonist. Obwohl seine CD „A Night in Jakarta“ betitelt ist, wird vor allem seine Liebe zu brasilianischer Musik spürbar.
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"Eine Band mit einzigartigem Sound ...!"
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„… die Band klingt sehr südamerikanisch und nach den 60ern, nach Jobim und Stan Getz ….“
„Seine bossageprägten Kompositionen haben diesen Schwarzweißfilmhauch: sehr unaufdringlich, sehr lässig und souverän vorgetragen sowieso.“
„… sogar jenen Menschen zu empfehlen, die mit Jazz normalerweise gar nichts am Hut haben.“
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Einige der herausragenden Künstler der New Yorker Szene haben sich in “Hendrik Meurkens Quartet” zusammengefunden um die Musik aus dem „Great Bazilian Songbook“ aus der Sichtweise des Jazz zu interpretieren. Gespielt werden neben einschlägigen Standards hauptsächlich Kompositionen aus der Feder von Hendrik Meurkens – die meisten davon sind auf den zahlreichen CDs der Gruppe verewigt.
Die Band hat 9 CDs aufgenommen, davon 5 auf dem angesehenen Concord Label. Drei dieser Produktionen waren in den Top Five der Jazz-Radio-Charts.
Die Gruppe war auf ausgedehnten Tourneen und bei den wichtigen Festivals in Europa und den USA zu hören.
Der einzigartige Sound der Band definiert sich über Hendrik Meurkens’ „Markenzeichen“, nämlich den Sound der Jazzharmonica und dem Vibraphon, ergänzt durch die fantastisch swingende Rhythmsection.
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Four albums from a young, dynamic German studio called Jawo records. Founded by two men with a long history in audio. Their label focuses on jazz, world and the blend of those two styles.
For jazz lovers the album by Hendrik Meurkens Quartet called A Night in Jakarta might be the right thing. This highly respected harmonica and vibraphone player brings with his quartet a fine mixture of American classical jazz styles and Brazil influences. Playing his own compositions besides a Gershwin song, his warm sound will be liked by many. It’s in a way conventional ‘late night’jazz, but of the highest quality. I love his harmonica sound, but I adore his really tender vibraphone play.
From this German harmonica player to the more experimental jazz of Walter Lang meets Takuya Taniguchi this is a great example how cultures and styles meet. With the exciting drums of Taniguchi the Japanese percussion tradition gets a new dimension. He mixes traditional rhythms with new, improvised, beats on the Taiko drums. Lang shows his quality as a pianist in many ways. In some songs he goes along with the beating drum and in others, like in Proud Men, he plays melodic and with a nice kind of sadness. In Sakura the focus is on the Japanese traditional music, but in a experimental and refreshing way. Although from two different cultures, this two top musicians managed to create a natural sound with the best out of two worlds.
Michael Sagmeister brings, together with four guests including Hammond organ, drums, bass and wonderful vocals by Antonella D’Orio, a dreamy night at a top jazz club. With songs from composers like Cole Porter, Henry Mancini, Jimmy Davis and others, this guitarist spreads his warm sounds over the globe. Some intense solo parts, great Hammond interruptions and laid back singing of D’Orio makes this a pleasure to listen to. It reminds me somehow of the old records of the fifties and show that this kind of music is timeless. Well, at least when it’s played by the right musicians like on this album.
After three strong albums, the fourth one is probably my personal favorite. The, almost legendary, singer Ethel Caffie-Austin with her vocal quartet blows me away. From the Southern parts of the States, she brings the best of the gospel tradition. With her deep, powerful voice and rhythmic piano play, she worships the lord with all her hearth. Without any false pretentious these singers give a fascinating performance of vocal art. The harmony styles, the texts and the solo’s. I think we all will recognize the typical gospel style, but it’s not often brought in such a direct and intense way as by this Ethel Caffie-Austin singers. What a great label this Jawo is, even for me, not a jazz expert in any way, they make the music attractive by recording with top musicians and making sure their albums are well produce and have a high sound quality.
Eelco Schilder
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(…) legt der legitime Nachfolger Toots Thielemans’ mit “A Night in Jakarta” ein sehr eigenständiges Album vor.
Hendrik Neurkens, an Mundharmonika und Vibrafon zu hören, spielt mit seinem seit sechs Jahren bestehenden Quartett bis auf zwei Ausnahmen ausschließlich eigene Stücke auf der Platte.
Die Ausnahmen sind die Standards „They Can’t Take That Away from Me“ und „Here’s That Rainy Day“, die sein Pianist Misha Tsiganov eingerichtet hat. Bassist Gustavo Amarante und Schlagzeuger Adriano Santos sind die fantastisch swingende Rhythm Section. Seit über 20 Jahren ist Meurkens, der als Sohn niederländischer Eltern in Hamburg geboren wurde, mit der brasilianischen Musik eng verbunden. Damals hat er in Rio de Janeiro gelebt, und das kann man auf „A Night in Jakarta“ immer noch hören. Leicht melancholische Stücke wie „September Choro“ wechseln sich ab mit virtuosen Kanibettstückchen wie dem Titeltrack oder dem heißen „Bolero para Paquito“…
… In der New Yorker Jazz-Szene gehört Hendrik Meurkens längst zum Inventar. In den Jahrespolis des DOWNREAT-Magazins beherrscht er die Sparte „miscellaneous“ praktisch.
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